Bewegungsjagd

Foto: Emmert

Schwerwiegende Schäden in der Land- und Forstwirtschaft werden vor allem durch unsere Schalenwildarten hervorgerufen. Für die Begrenzung der Schalenwildbestände ist die Durchführung von effektiven Bewegungsjagden entscheidend. Die Effektivität der Bewegungsjagden auf Rehwild wird aber durch das Ende der Jagdzeit des Rehbocks am 15. Oktober erheblich eingeschränkt. Der Einführung einer Jagdzeit auf den Rehbock in den Wintermonaten stehen keine wildbiologischen Bedenken entgegen. Eine Jagdzeit für den Rehbock bis zum 31. Januar wäre ein deutlicher Beitrag zur Optimierung der Bejagung der Schalenwildbestände und somit zum Schutz unserer Wälder. Damit gibt man den für das „Schutzgut Wald“ verantwortlichen Jägern die Möglichkeit, den Abschuss des Rehwildes beiderlei Geschlechts in den Herbst und den Winter zu verlegen, was zu einer deutlichen Beruhigung der Wildbestände im Frühjahr und Sommer führen wird.