Versuch der Bundesministerin Ilse Aigner, das Bundesjagdgesetz in andeutungsweise fortschrittliche Richtung zu ändern, schon im Ansatz gescheitert!

Geschrieben von admin am . Posted in Nachrichten

Die eigentlich erstaunliche Initiative, die Wildfütterung  sowie Medikamentierungen der Wildtiere im Zusammenhang mit der Anpassung des BJG an das EuGh-Urteil zur Zwangsmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft zu verbieten, ja sogar möglicherweise auch die Bockjagdzeiten den ÖJV-Forderungen entsprechend zu verlängern, rudert die Ministerin noch vor dem Schluss der Stellungnahmen der beteiligten Verbände zurück! Und das, obwohl die Abstimmung mit den anderen Bundes-Ressorts bereits vorher erfolgt war!
Das kann nur mit den anstehenden Wahlen in Niedersachsen und Bundestag im nächsten Jahr sowie dem Einfluss eines großen, erzkonservativen Jagdverbandes zu tun haben, der auch bisher schon alle Versuche, das BJG in jagdlicher, aber auch tier- und naturschützerischer Hinsicht moderner zu fassen, mit äußerster Vehemenz bekämpft hat!

Lesen Sie hierzu die Stellungnahmen von unserem ÖJV-NB und die unserer Bundesvorsitzenden Elisabeth Emmert, die auch auf der Bundes-Homepage zu finden ist: